Nach über 50 Jahren hat sich die jüdische Gemeinde Gelsenkirchen dazu entschlossen, eine neue Synagoge auf dem alten Platz zu errichten. Zur Erinnerung an die zerstörte Synagoge in Gelsenkirchen ist an der Wand der neuen ein Auszug aus dem Buch Jesaja angebracht, sowohl auf hebräisch als auch auf deutsch. Mit Infrarotkameras und Poli¬zeistreife vor Ort, soll das jüdische Glaubenszentrum Gelsenkirchens vor Übergriffen und Beschädigungen geschützt werden. Ein Synagogencafe im Innenraum der Synagoge ist bereits existent, aber leider noch nicht in Betrieb. Der Innenraum dieses Kaffees ist stilvoll eingerichtet und macht einen einladenden Eindruck.
Im Erdgeschoss ist auch der Innenhof, in dem der Sukkot (Laubhüttenfest) gefeiert wird, das mit dem Erntedank-oder Zuckerfest vergleichbar ist. Der einzige Weg zum Innenhof führt durch den Feierraum in dem die Feste bzw. Feierlichkeiten des jüdi¬¬schen Glaubens gefeiert werden. Der eigentliche Gebetsraum der Synagoge ist recht schlicht eingerichtet, im Gegensatz zu vielen imposanten Kirchenbauten.