Wer die letztens die Graffiti gelesen hat, dem ist auch bestimmt der Artikel über vernachlässigte Kinder in Deutschland aufgefallen. Dieser bezog sich hauptsächlich auf die psychische und körperliche Gewalt an kleineren Kindern. Allerdings gibt es so was auch noch in unserem Alter.
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Vielleicht kennt ihr das auch: Ihr habt mitbekommen, dass eine Freundin oder ein Freund zu Hause "psychisch" fertig gemacht wird. Dann weiß man oft nicht, was man machen soll. Man überlegt, wie man ihr helfen kann und kommt vielleicht auf den Gedanken, dass die Freundin vielleicht ein bisschen übertreibt oder einfach nur sauer auf die Eltern war.
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Aber eigentlich vertraut man ihr ja und weiß, dass sie bei so einem Thema keinen Blödsinn erzählen würde. Man überlegt wie, und ob man ihr überhaupt helfen kann, sagt ihr vielleicht, dass das wahrscheinlich nur eine Phase ist und sie sich keine Sorgen machen soll. "Das legt sich doch bestimmt bald wieder!" Aber man selber denkt trotzdem oft daran und macht sich Sorgen um die Freundin.
Man möchte ihr ja gerne helfen aber wie? Schließlich hat sie einen hoch und heilig schwören lassen mit niemandem darüber zu reden, und man will die Freundin ja auch nicht verraten und nicht als ´Petze` dastehen. Man fragt sich warum die Erwachsenen das nicht sehen oder warum sie sogar wegschauen.
Aber du kannst deiner Freundin genau so gut helfen!
Auch wenn ihr es nicht gerne tut und euch dabei nicht allzu wohl fühlt, solltet ihr trotzdem mit jemandem darüber reden. Vielleicht scheint es zuerst nicht so, aber auf lange Sicht helft ihr eurer Freundin damit.
Eine Möglichkeit liegt darin, mit dem Beratungslehrer der Schule zu sprechen. An der GHRS ist das Herr Bartsch. Er hat Schweigepflicht und kann euch mit Sicherheit irgendwie helfen.
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