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Schülerzeitschrift der Gerhart-Hauptmann-Realschule, Gelsenkirchen

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Hinter die Kulissen geschaut -
Praktikum in MiR (1./ 2)

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Einmal sehen, was hinter den Brettern, die  die Welt bedeuten, vor sich geht. Das war schon lange mein Wunsch. Als das Betriebspraktikum vom 12. Februar bis zum 2. März bevorstand, bot sich diese Chance für mich.
Durch meine Tanzlehrerin, Linda Calder, die viele Jahre als Primaballerina im Ballett Schindowski tanzte, ergatterte ich einen der heiß begehrten Praktikumsplätze im Musiktheater im Revier. Genauer gesagt in der Ballett Abteilung.
An meinem ersten Tag war ich sehr nervös. Schließlich würde ich in den nächsten drei Wochen mit Berühmtheiten wie Rubens Reis, dem ehemaligen Star-Tänzer des Ballettes und langjährigen choreografischem Assistenten, und Bernd Schindowski, dem Ballettdirektor und Choreografen des Musiktheaters, zu tun haben. Ich war überrascht, als ich feststellte, wie locker, nett, und vor allem wie normal diese Leute waren.
Sofort am ersten Tag bot sich mir die Gelegenheit, eine Vorführung anzusehen. „Wenn die Instrumente tanzen“ ist ein Ballett für Kinder, das schon oft wieder aufgenommen wurde und jedes Mal ein voller Erfolg ist. Die Technik, die Ausstrahlung, die Leichtigkeit, mit der die Tänzer und Tänzerinnen aus neun verschiedenen Nationen ihre Show boten; ich war begeistert. Die große Anstrengung, die hohe Konzentration, nichts von alldem war ihnen anzusehen.
Allerdings hatte ich schon bald die Möglichkeit, die Profis schwitzen zu sehen. Tägliches hartes Training ist die Grundlage für diese Arbeit. Von morgens 10 Uhr bis um 11.30 Uhr werden Tondus, Jetés, Pirouetten und vieles mehr geübt, verbessert und wieder und wieder wiederholt.